
Offshore-Studie
Die Studie für eine umfassende Analyse der Offshore-Rettungskette sowie der Entwicklung von Empfehlungen für deren zukünftige Ausgestaltung.
Wissenschaftliche Studie zur künftigen Offshore Rettungskette
Hintergrund
Die Studie befasst sich mit der umfassenden wissenschaftlichen Analyse der Offshore-Rettungskette und verfolgt das Ziel, fundierte Empfehlungen für deren zukünftige medizinische und technische Ausgestaltung zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die spezifischen Risiken und Herausforderungen, die mit Tätigkeiten im Offshore-Bereich verbunden sind, sowie die detaillierte Bewertung realer Gefährdungen und der bestehenden wie auch potenziellen Infrastruktur und Prozesse der Notfallversorgung. Darüber hinaus werden zukünftige Lösungsansätze identifiziert und bewertet, insbesondere für die Offshore-Anlagen, die zunehmend weiter vom Festland entfernt liegen.
Mit dem weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie wird sich die Distanz zwischen dem Festland und den Installationen der Windpark- und Übertragungsnetzbetreiber vergrößern. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Rettungslogistik, da die Einsatzzeiten landgestützter Helicopter Emergency Medical Services (HEMS) aufgrund längerer Flugzeiten ansteigen. Ab voraussichtlich 2032 ist – bei unveränderten Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich der HEMS-Standorte und der eingesetzten Helikoptertypen – damit zu rechnen, dass die im „Schutzzielepapier“ definierten 60 Minuten bis zum Eintreffen des HEMS am Unfallort (tagsüber) nicht mehr eingehalten werden können. Gleichzeitig werden auch die Transportzeiten in geeignete Krankenhäuser zunehmen, sodass längere prähospitale Versorgungszeiten entstehen. Inwieweit technisch- medizinische Innovationen oder Telemedizin hier Ansatzpunkte liefern können wird in der Studie ebenso untersucht wie potentielle Varianten der Rettungskette.
Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion, 50Hertz und TenneT haben die Initiative ergriffen und finanzieren die Studie zu diesem Thema. Die Studie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zur Analyse der gesamten Rettungskette. Sie untersucht sowohl Möglichkeiten zur Reduktion der Prähospitalzeit als auch medizinische Innovationen, die die präklinische Versorgung wesentlich verbessern können. Alle Arbeiten werden im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie systematisch durchgeführt. Die zentrale Frage lautet: Wie kann in Zukunft die beste medizinische Versorgung aussehen?
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